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AiHeater
AirHeater
Der AirHeater ist ein zu 100% solarbetriebener und CO2 neutraler Lufterwärmer, der besonders als zusätzliche Beheizung für Sommer- und Gästehaus, Ski- und Jagdhütte
sowie Werkstatt, Garage und Keller geeignet ist. Mit einem Wirkungsgrad von 89% und einer maximalen Leistung von über 1.000 Watt beheizt der AirHeater Räume und Wohnungen von 70 m² Fläche und
verringert außerdem die Luftfeuchtigkeit und das Risiko von Schimmelpilzbildung. Einmal in Betrieb arbeitet der AirHeater völlig automatisch und wartungsfrei.
Stromspeicher
SOLON SOLiberty.
Mehr Unabhängigkeit durch PV-Eigenstromnutzung.
Leistungsstarker Energiespeicher für bis zu 70 % Eigenverbrauch
Großzügig dimensioniertes Akkusystem mit 24 kWh-Bleiakku in Industriequalität
Einfache Nachrüstung bestehender PV-Anlagen
Geringe Anschaffungs- und Wartungskosten
Qualitätsprodukt mit 6 Jahren Produkt- und 10 Jahren Leistungsgarantie
Vollständiger Recyclingzyklus des Akkusystems und günstige Austauschkonditionen
Höherer Eigenverbrauch, mehr Unabhängigkeit, niedrigere Kosten.
SOLON SOLiberty ist die innovative Energiespeicherlösung zur sicheren und umfassenden Steigerung des Eigenverbrauchs. PV-Anlagenbesitzer können durch SOLON SOLiberty bis
zu 70 % ihres Strombedarfs decken. Die Vorteile: mehr Unabhängigkeit, niedrigere Stromkosten und eine lukrative Rendite des Speichersystems.
SOLON SOLiberty besteht aus einem leistungsfähigen 24 kWh-Bleiakku in Industriequalität und einem Schaltschrank mit der dazugehörigen Elektronik. Es ist das ideale
Speichersystem für PV-Anlagen mit einer Größe von 4 bis 7 kWp.
Ein System, viele Vorteile:
Leistungsstark.
Akkusystem mit Gesamtspeicherkapazität von 24 kWh (netto 12 kWh)
Hohe Lebensdauer durch Tiefenentladeschutz
Flexibles Energiemanagement, kein Umschalten zwischen Netz- und Akkubetrieb erforderlich
Stabile Energieversorgung durch Boost-Funktion der Elektronik
Wirtschaftlich.
Steigerung des Eigenverbrauchs auf bis zu 70%
Geringe Wartungs- und Anschaffungskosten
Ideal für Anlagengrößen von 4 bis 7 kWp
attraktive EEG-Eigenverbrauchszulage für Nachrüster und Bestandskunden
Wirtschaftliches und voll definiertes Recycling
Schnell installiert.
Einfache Montage ohne Spezialwerkzeug
Nachrüstbar für bestehende PV-Anlagen
Vollautomatischer Anlagenbetrieb
Langlebig.
Bewährte und störunanfällige Blei-Säure-Speichertechnologie in Industriequalität
6 Jahre Produkt- und 10 Jahre Leistungsgarantie für gesicherten langlebigen Betrieb
Hergestellt in Deutschland
SOLON SOLiberty wird voarussichtlich ab Ende Q1/2012 lieferbar sein.
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Günstiger geht nicht
Unser Privattarif ist Deutschlandweit gültig!
nur 21,99 cent pro kWh inklusive 19 % Mehrwertsteuer
Grundgebühr ab 10,60 € pro Monat inklusive 19 % Mehrwertsteuer
Preisfixierung bis 31.12.2014
Zahlweise monatlich
Photovoltaik-Speichern
Ökostrom als Erdgas speichern
Mit erneuerbarem Methan kann künftig Überschussstrom aus Windkraft und Photovoltaik in der vorhandenen Erdgasinfrastruktur gespeichert werden.
PDF Vorschau
Quelle: Scienzz.Communication
Weltweit wird immer mehr Strom aus Wind und Sonne gewonnen. Bisher fehlt es jedoch an gut integrierbaren Speichern für den fluktuierend anfallenden Ökostrom. Wissenschaftlern des Zentrums für
Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Stuttgart ist es gelungen, die erneuerbare Elektrizität in Methan umzuwandeln. Und das ist bekanntlich problemlos speicherbar. Das neue Verfahren
wurde in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES entwickelt. Derzeit bereitet das österreichische Partnerunternehmen Solar Fuel Technology die
industrielle Umsetzung vor. Der Vorteil dieser Technik besteht darin, dass die gesamte vorhandene Erdgasinfrastruktur genutzt werden kann. Eine von Solar Fuel in Stuttgart errichtete
Demonstrationsanlage läuft bereits erfolgreich. Ab 2012 soll eine deutlich größere Anlage im zweistelligen Megawattbereich entstehen.
Das Verfahren zur Erdgasherstellung kombiniert erstmals die Technologien Wasserstoff-Elektrolyse und Methanisierung. „Unsere Stuttgarter Demonstrationsanlage spaltet aus überschüssigem erneuerbarem
Strom Wasser per Elektrolyse. Dabei entsteht Wasserstoff und Sauerstoff“, erklärt Dr. Michael Specht, Leiter des Bereichs Brennstoffe/Wasserstoff des ZSW. „Durch eine chemische Reaktion des
Wasserstoffs mit Kohlendioxid entsteht dann Methan – und das ist nichts anderes als Erdgas, nur synthetisch erzeugt.“ Bisher habe man, etwa in GUD-Kraftwerken Gas in Strom umgewandelt. „Jetzt denken
wir auch in die andere Richtung und wandeln Strom in synthetisches Erdgas um“, erklärt Dr. Michael Sterner vom Fraunhofer IWES, der die systemtechnischen Aspekte des Verfahrens erforscht. „So können
Überschüsse von Wind- und Sonnenenergie gespeichert und Ökostrom als Erdgas vorrätig gehalten werden.“
Bei seiner Entwicklung habe sich das ZSW von zwei Kernfragen leiten lassen, erläutert Specht: „Welche Speicher bieten eine ausreichende Kapazität für die je nach Wind und Wetter unterschiedlich stark
anfallenden Erneuerbaren Energien? Und welche Speicher lassen sich am einfachsten in die bestehende Infrastruktur integrieren?“ Genau für diese Aufgabe kann der größte in Deutschland bereits
vorhandene Energiespeicher genutzt werden: das Erdgasnetz. Über die Brücke Strom-zu-Gas kann seine Kapazität von 200 TWhth erschlossen werden, was in GuD-Kraftwerken einer elektrischen Energie von
120 TWhel entspricht. Das Stromnetz selbst verfügt, jedenfalls gegenwärtig, nur über 0,04 Terawattstunden. Und die bisher vorherrschende Speicherform, die Pumpspeicherkraftwerke, sind in Deutschland
nur geringfügig ausbaufähig. Das Erdgassubstitut kann wie herkömmliches Erdgas in Versorgungsnetz, Pipelines und Speicher eingespeist werden, um dann Erdgasautos, Erdgasheizungen oder Kraftwerke
anzutreiben.
Aber das neue Konzept bietet weitere Vorteile. Durch die Absorption von CO2 aus der Luft kann ein kohlenstoffneutrales Erdgas-Substitut oder andere erneuerbare Kraftstoffe hergestellt werden,
unabhängig von fossilen Energieressourcen. Verschiedene integrierte Konzepte mit unterschiedlichen CO2-Quellen sind laut ZSW möglich. Das für die Herstellung von EE-Methan notwendige CO2 kann aus der
Luft absorbiert oder direkt von CO2-Quellen aus industriellen Prozessen (z.B. Kalk- und Zementherstellung), Biogasanlagen, Biomassevergasungsanlagen, Kläranlagen oder in der Übergangszeit aus
fossilen Kraftwerken abgegriffen werden. Das CO2 ließe sich auch durch seine Abtrennung bei der Verbrennung von EE-Methan in Gaskraftwerken teilweise recyceln.
Der Wirkungsgrad bei der Umwandlung von Strom zu Erdgas beträgt über 60 Prozent, so Specht. „Das ist unserer Meinung nach definitiv besser als ein vollständiger Verlust“, argumentiert er und spielt
damit darauf an, das heute bei einem Stromüberangebot regelmäßig Windkraftanlagen in großen Stil abgeschaltet werden. Der Wirkungsgrad des Verfahrens sei nicht in dem Maße relevant wie in anderen
Prozessen, da es für Langzeitspeicherung bisher keine Lösung im globalen Maßstab gibt.
Infodienst: Erneuerbare Energien
Streichbare Solarzellen entwickelt
Forschungserfolge in den USA und Kanada gelungen
Sun-Believable: Farbe verwandelt Untergrund in Solarzelle (Foto: nd.edu)
Notre Dame/Toronto (pte017/22.12.2011/13:30) - Forscher der University of Notre Dame http://nd.edu haben eine Farbe entwickelt, die über leitfähigen Untergrund Strom aus
Sonnenlicht erzeugen kann. Diese ist günstig herzustellen und ohne Spezial-Equipment auftragbar und soll eine Alternative zu Silizium-basierten Solarmodulen bieten. Auch in Kanada wird an einer
ähnlichen Technologie gearbeitet. Saudi-Arabische Interessenten sprechen bereits von einem "Game Changer" in Sachen Energiegewinnung und fördern das Projekt der University of Toronto
http://utoronto.ca mit zehn Mio. Dollar.
Nanopartikel als Schlüssel
Das Geheimnis der Solarfarbe aus Notre Dame liegt in stromerzeugenden Nanopartikeln, sogenannten "Quantum Dots". Diese bestehen aus Titandioxid und sind zur Verbesserung
des Stromflusses entweder mit Cadmiumsulfid oder Cadmiumselenid umhüllt. Sie sind integriert in einen streichbaren Stoffverbund.
"Wir wollten über die Siliziumtechnologie hinauskommen", sagt Prashant Kamat, Biochemiker am Nano-Wissenschafts- und Technologie-Institut der kanadischen Universität. Er
ist Leiter des "Sun-Believable"-Projektes.
Effizienzgrad noch steigerungsbedürftig
Die entwickelte Paste wurde bereits erfolgreich getestet. Nach dem Auftragen auf ein durchsichtiges, leitfähiges Material konnte damit Energie erzeugt werden. "Der
höchste von uns bisher erreichte Effizienzgrad beträgt einen Prozent und liegt damit klar hinter den zehn bis 15 Prozent kommerzieller Silizium-Solarzellen", schildert der Forscher gegenüber
ScienceDaily.
"Die Farbe kann günstig in großen Mengen hergestellt werden. Wenn es uns gelingt, die Energieausbeute etwas zu steigern, könnten wir zukünftig einen wichtigen Beitrag
zur Deckung des Strombedarfs leisten." Die Forschung unter wird vom US-Energieministerium finanziert.
Kanadisches Projekt erhält Finanzspritze
An streichbarer Photovoltaik-Technologie forscht auch Ted Sargent von der University of Toronto. Auch er setzt auf Quantum Dots. Diese werden zu einem kalkulierten Preis
von 15 bis 20 Dollar pro Quadratmeter Streichfläche auf Glas-Wafern verteilt. Dem Vernehmen nach konnte hiermit bereits eine Stromausbeute von sechs Prozent realisiert werden. Die Nanopartikel sollen
massenhaft hergestellt und an verschiedensten Oberflächen angebracht werden können.
Das Projekt erhielt kürzlich ein Backing in der Höhe von zehn Mio. Dollar (ca. 7,65 Mio. Euro) im Rahmen einer fünfjährigen Kooperation mit der
König-Abdullah-Universität für Wissenschaft und Technologie in Thuwal. Die Zusammenarbeit läuft bereits seit 2008.
Dort sprechen Interessenten von einem "Game Changer" und erwarben die Lizenzrechte für die Nutzung der Technologie in 38 nordafrikanischen und asiatischen Ländern,
darunter Indien, sowie Russland. Konkrete Pläne für kommerzielle Umsetzungen gibt es noch keine, da man auch hier noch den Fortschritt der Entwicklung abwarten muss.
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BMU Newsletter
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„performing energy – Bündnis für Windwasserstoff“
News vom 19.12.2011
Um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, die Energiewende mit einem starken Ausbau der erneuerbaren Energien umzusetzen, sind Energiespeicher notwendig. Wasserstoff
hat das Potenzial, in ausreichendem Umfang erneuerbare Energie aus Wind zu speichern. Vor diesem Hintergrund hat sich die Initiative „performing energy – Bündnis für Windwasserstoff“ aus namhaften
Vertretern der Industrie, der Wissenschaft sowie von Organisationen aus dem Bereich Umwelt und Technologieförderung gebildet, um mit ersten Erprobungsvorhaben die Voraussetzungen für eine künftige
wirtschaftliche Integration von Speichersystemen mit Wasserstoff in die Energiewirtschaft zu schaffen.
Wasserstoff ist der einzige Energieträger, der in der Lage ist, in großen Mengen regenerativ erzeugte Energie über einen langen Zeitraum in der bestehenden
Gasinfrastruktur zu speichern.
Der gespeicherte Wasserstoff kann ins Erdgasnetz eingespeist werden und in Gaskraftwer-ken sowie dezentralen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen zur Ausregelung der
fluktuierenden erneuerbaren Energien genutzt werden.
Der gespeicherte Wasserstoff kann als emissionsfreier Kraftstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge verwendet werden und so vom Energie- bis zum Verkehrssektor eine
gemeinsame Wertschöpfungskette bilden. Die Serienproduktion von wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellenfahrzeugen soll 2014 beginnen.
Durch die Bereitstellung von grünem Wasserstoff für die Industrie können dort CO2-Emissionen in relevantem Umfang vermieden werden.
Vertreter von 14 namhaften Industrieunternehmen, Forschungseinrichtungen sowie Organisationen aus den Bereichen Umwelt und Technologieförderung stellten heute in Berlin
die Initiative „performing energy – Bündnis für Windwasserstoff“ vor. Die Initiative wird von den Ländern Brandenburg, Schleswig-Holstein und Hamburg unterstützt.
Die Partner der Initiative „performing energy“ beabsichtigen, die technische Machbarkeit und die Wirtschaftlichkeit großer Wind-Wasserstoff-Systeme zu erforschen, unter
Alltagsbedingungen zu testen und mittelfristig zur Marktreife zu bringen. Für drei aufeinander abgestimmte Demonstrationsprojekte in Brandenburg und Schleswig-Holstein haben die Partner einen
gemeinsamen Förderantrag gestellt und bei positiver Bewilligung soll in den Projekten die gesamte Wertschöpfungskette des Wind-Wasserstoffs über die Energiebereiche Strom, Wärme und Mobilität
abgebildet werden.
Partner von „performing energy – Bündnis für Windwasserstoff“: Brandenburgische Technische Universität, DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH, Deutsche Umwelthilfe e.V.,
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) – Institut für Technische Thermodynamik, ENERTRAG AG, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft,
hySOLUTIONS GmbH, Linde AG, NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, Siemens AG - Sektor Industry und Sektor Energy, TOTAL Deutschland GmbH, Vattenfall Europe
Innovation GmbH und Vattenfall Europe Windkraft GmbH.
Demonstrationsprojekt großtechnische Erzeugung von Wasserstoff und Einspeisung ins Gasnetz
Mittels Elektrolyse soll im großtechnischen Maßstab aus Windenergie Wasserstoff erzeugt werden. Dieser soll zwischengespeichert und in bestehende Erdgasnetze zur
nachhaltigen und CO2-freien Versorgung von Regelkraftwerken, KWK-Systemen und hocheffizienten Gasverwendungstechnologien eingespeist werden. Für die Elektrolyse soll ein Testfeld errichtet werden,
auf dem unterschiedliche Elektrolysetechnologien erprobt und verglichen werden können.
Ein Netzintegrationsvorhaben (380kV) soll das Projekt begleiten. Ziel ist die bessere Abstimmung zwischen Anlagen, die regenerative Energie erzeugen, und konventionellen
Kraftwerken.
Demonstrationsprojekt Erzeugung und Rückverstromung von Wasserstoff
In diesem Projekt soll Wasserstoff auf der Ebene der Stromerzeugung betrachtet. Mittels Elektrolyse erzeugter Wasserstoff wird mit Erdgas gemischt und in einer
Gasturbine rückverstromt. Die Rückverstromung mittels Gasturbinen wird künftig eine zentrale Rolle bei der Regelung von schwankenden erneuerbaren Energien spielen.
Demonstrationsprojekt Wasserstoffspeicherung in Salzkavernen
Ziel dieses Demonstrationsprojektes soll die Validierung von Lösungen zur wirtschaftlichen Integration von Offshore-Windparks sein. Daneben soll die Einsatzmöglichkeit
von regenerativ erzeugtem Wasserstoff in der Industrie zur Minderung der CO2-Emissionen erforscht werden.
Querschnittsthema: Wasserstoff als Kraftstoff
Teil aller Vorhaben ist die Nutzung des Wind-Wasserstoffs im Verkehr. Die Demonstrationsvorhaben sind deshalb an die Clean Energy Partnership (CEP) in Berlin und Hamburg
angebunden. Allein in Berlin sind im Rahmen der CEP bereits rund 50 Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzellen im Einsatz. Die Serienproduktion von wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellenfahrzeugen soll
2014 beginnen. In der Frage des Ausbaus der Wasserstoff-Mobilität kommt der nachhaltigen Erzeugung mit Windkraft eine Schlüsselstellung zu.
Prof. Dr. Walther Ch. Zimmerli, Präsident der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus:
„Die BTU Cottbus sieht sich als einzige Universität innerhalb des Konsortiums in ihrer Vorreiterrolle in der Energiewende bestätigt. Zu einer unserer Speerspitzen auf
dem Gebiet der regenerativen Energieformen gehört die Wasserstoff-Forschung. Unser Wissenschaftlerteam wird wichtige Fragen zur alkalischen Elektrolyse, der Kern-Komponente eines Hybridkraftwerkes
erforschen. Deutschlandweit sind wir hier in Brandenburg mit unseren umfassenden Forschungszielstellungen einmalig. Deshalb unterstützen wir das Memorandum of Understanding mit allem
Nachdruck.“
Dr. Hartmut Krause, Geschäftsführer DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH:
„Die Einspeisung von Wasserstoff in das Erdgasnetz schafft das notwendige Bindeglied zwischen den Netzstrukturen von Strom und Gas. Sie ermöglicht neben dem Transport
des Wasserstoffs über eine leistungsfähige vorhandene Infrastruktur die saisonale Speicherung von Windstrom in Untergrundgasspeichern und eröffnet die Möglichkeit langfristig fossiles Erdgas durch
erneuerbare gasförmige Energieträger zu substituieren. Zudem wird das Nutzungsspektrum auf eine Vielzahl von hocheffizienten industriellen Technologien und Prozesse sowie die Kraftwärmekopplung mit
Brennstoffzellen verbreitert. Als nächsten Schritt gilt es die Erdgasinfrastruktur fit für die Zukunft zu machen, dafür steht die DBI GUT.“
Rainer Baake, Geschäftsführer Deutsche Umwelthilfe e. V.:
„Die Entwicklung von Speichertechnologien für große Mengen Energie für längere Zeiträume ist unverzichtbar für ein Energiesystem basierend auf 100 Prozent erneuerbarer
Energie. Nur wenn diese Technologien vor Ort akzeptiert werden und umweltverträglich sind, wird der Ausbau gelingen.“
Johann-Dietrich Wörner, Vorstandvorsitzender des DLR:
„Mit der Energiewende und dem steigenden Anteil an fluktuierendem Strom aus Photovoltaik- und Windanlagen, wächst die Herausforderung, diesen in das elektrische
Versorgungsnetz einzubinden. Mit Wasserstoff ist es möglich, erneuerbare Energie aus Wind und Sonne in großen Mengen und vergleichsweise preiswert zu speichern. Als emissionsfreier Kraftstoff kann
Wasserstoff im Energie- und Verkehrssektor eine wichtige Rolle übernehmen. Nun gilt es, die effektive Herstellung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien technisch weiter zu verbessern und
marktreife Verfahren zur Herstellung, Speicherung und Anwendung von Wasserstoff zu entwickeln.“
Werner Diwald, Vorstand Enertrag AG:
„Wir haben gemeinsam die Initiative gestartet, um den technologischen Grundstein zur Realisierung der von der Bundesregierung beschlossenen Energiewende zu legen.
Insbesondere in der Mobilität steht die Gesellschaft noch vor enormen Herausforderungen. Hier bildet regenerativ erzeugter Wasserstoff eine wirtschaftliche und versorgungssichere Brücke zwischen der
Strom- und Mobilitätsenergiewirtschaft. Ohne die Entwicklung von Speichertechnologien, die in der Lage sind langfristig große Mengen von Energie speichern können, wird die Energiewende zwangsläufig
zum Stillstand kommen. Die Initiative war somit die konsequente Fortsetzung unserer bisherigen Aktivitäten zum Hybridkraftwerk.“
Dr. Christopher Hebling, Bereichsleiter Energietechnik, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE:
„Aus Wind und Sonne erzeugter Wasserstoff wird in der Energiewirtschaft mit ihren zunehmenden Anteilen erneuerbarer Energien künftig eine entscheidende Rolle spielen.
Dies resultiert aus seiner Speicherbarkeit in hinreichend großen Mengen, aber auch durch die Nutzung als universell einsetzbarer Energieträger wie in der Mobilität oder in der zentralen sowie
dezentralen Strom- und Wärmeversorgung. Am Fraunhofer ISE entwickeln wir seit der Errichtung des ersten Energie autarken Solarhauses Anfang der neunziger Jahre in Freiburg hocheffiziente
PEM-Elektrolyseure zur effektiven Umwandlung von erneuerbarem Strom in Wasserstoff. Die Elektrolysetechnologie hat die technische Reife, um in allen relevanten Leistungsklassen einen wichtigen
Beitrag zur Stabilisierung der Netze der Zukunft zu leisten.“
Andreas Prohl, Vorstand der GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft:
„Die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien für die Energieversorgung ist für uns ein wichtiges strategisches Wachstumsfeld. Durch die Speicherung von regenerativem
Strom im Erdgasnetz der GASAG können wir einen wichtigen Beitrag zum Ausbau und zur besseren Verfügbarkeit der erneuerbaren Energien in der Region Berlin-Brandenburg leisten.“
Heinrich Klingenberg, Geschäftsführer hySOLUTIONS GmbH:
„Hamburg ist ein bedeutender Standort der Windbranche in Deutschland. Ausreichend große Speicher sind eine Voraussetzung für eine effiziente Nutzung der Windenergie in
der Region und darüber hinaus. Bei der Produktion von Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen und seiner Nutzung als klimaschonender Energieträger unter anderem im Verkehr engagiert sich die Hansestadt
seit Jahren. Auch hiesige Unternehmen zeigen Interesse an grünem Wasserstoff für ihre Produkte und Prozesse. Das Vorhaben trägt in idealer Weise dazu bei, Wasserstoff künftig zu wirtschaftlichen
Preisen bereitzustellen und die Nutzung von Windenergie auszubauen.“
Dr. Andreas Opfermann, Leiter Clean Energy und Innovationsmanagement bei der Linde Group:
„Linde produziert bereits heute "grünen" Wasserstoff und ermöglicht damit eine emissionsfreie Mobilität für Brennstoffzellenfahrzeuge. Von der neuen Initiative erhoffen
wir uns wichtige Ergebnisse für die nachhaltige Wasserstofferzeugung im industriellen Maßstab. Das Gemeinschaftsprojekt kann einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer klimaneutralen
Energiewirtschaft markieren.“
Dr. Klaus Bonhoff, Geschäftsführer NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie:
„Die Energiewende kann nur gelingen, wenn für die volatile Energie aus erneuerbaren Quellen ausreichend Speicher zur Verfügung stehen. Wasserstoff kann als Speicher eine
zentrale Rolle einnehmen. Darüber hinaus kann Wasserstoff in Kombination mit der Brennstoffzelle als emissionsfreier Kraftstoff für Fahrzeuge verwendet werden. Die vielfältigen Möglichkeiten der
Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie müssen genutzt werden, nicht zuletzt, um den Technologie- und Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern.“
Roland Käppner, Vice President Hydrogen Solutions, Siemens Industry Sector, Drive Technologies Division:
„Eine nachhaltige Energiewende benötigt neue Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Integration erneuerbarer Energien. Wasserstoff, der aus
regenerativer Energie erzeugt wird, hat das Potenzial zu einer Schlüsseltechnologie. Bei Siemens wollen wir mit unserer innovativen Elektrolysetechnologie einen dafür notwendigen Bestandteil
bereitstellen. Wir sehen in diesem Konsortium die Chance, die Innovationskraft führender Unternehmen zu bündeln, die Reife der einzelnen Technologien und ihrer Anwendung zu beschleunigen und
Rahmenbedingungen festzulegen, die die Integration dieser Technologien zu einem wirtschaftlich attraktivem Geschäftsmodell machen.“
Hans-Christian Gützkow, Geschäftsführer TOTAL Deutschland GmbH:
„Seit bereits etwa 10 Jahren engagiert sich TOTAL Deutschland im Bereich Wasserstoff mit Tankstellen in Berlin, Hamburg und München. Mit dem Prinzip Wind zu Wasserstoff,
wie wir es mit Enertrag im Hybridkraftwerk in Prenzlau erstmals umgesetzt haben, bringen wir grünen Wasserstoff an die Tankstelle. So entsteht saubere Mobilität ohne CO2-Emissionen!“
Rainer Knauber, Generalbevollmächtigter für Berlin und die neuen Länder der Vattenfall Europe AG:
"Vattenfall hat das Ziel die Energiewende in Deutschland aktiv mit zu gestalten. Wir setzen dabei auf den Ausbau der Windenergie auf See und an Land. Damit stehen auch
wir vor der Herausforde-rung, an Lösungen mitzuwirken, die das wachsende Angebot an erneuerbaren Energien mit der Nachfrage unserer Kunden in Einklang bringen. Die Speicherung von Windstrom mit Hilfe
von Wasserstoff ist ein wichtiger Ansatz, der aus unserer Sicht zukünftig eine wesentliche Rolle in der deutschen Energielandschaft spielen kann - und dies insbesondere auch auf regionaler Ebene
genau dort, wo der Wind geerntet wird."
MaxxEnergy
